Krebs – Freund oder Feind … Teil 2

nach einiger Zeit in der Vergangenheit schwelgend fuhren wir heim … also meine Mutter chauffierte mich Richtung Maria Enzersdorf … dort wohnte ich im Jahr 2011 … mit meinem damaligen Lebensgefährten … angekommen erwartete man mich … natürlich wusste mein Freund nicht wie er damit umgehen sollte … wir plauderten darüber … ich selber war komplett planlos zu dieser Zeit …

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in den nächsten Tagen machte ich mir einen Termin mit Frau Dr. B in der Rudolfstiftung aus … dort angekommen … hatte ich in kurzer Zeit 7 Operationszetteln in der Hand … war komplett außer mir … sie meinte, ich solle mich radioaktiv behandeln lassen … damals war gerade Fukushima ein Thema … und ich meinte, „dann kann ich ja gleich dorthin fliegen – wenn es so gesund sei“ … Dr. B sah mich an und meinte, „nein – dies sei nicht so schlimm“ … meine Mutter, „ meine Tochter hält leider nicht viel von der Schulmedizin“ – es klang sehr verzweifelt … doch es stimmt …  Dr. B meinte anschließend, „gehen sie auf einen Kaffee und denken sie darüber nach“ … ok! … wir gingen an die frische Luft und rief meinen damaligen Lebensgefährten an und erzählte ihm die Sachlage … er, der nichts von meiner ganzheitlichen Denkweise hielt – meinte „du hältst doch nichts davon, oder?“ … für diese Worte bin ich ihm bis heute noch dankbar … er erdete mich damit sozusagen und wir telefonierten ungefähr 30 min. und anschließend wusste ich genau was ich tun musste … ging zurück und erzählte Frau Dr. B, dass ich es nicht machen würde …

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daheim angekommen meinte ich – „mich lenkt jetzt niemand mehr ab – ich gehe da jetzt durch“ … bewaffnete mich mit Büchern zum Thema Krebs und auch mit einem Block … wo ich für mich die Thematik, wieso ich diesen Krebs hatte, erarbeitete … in den nächsten Wochen merkte ich, dass die Gesellschaft mit dieser Krankheit nicht umgehen konnte und denke auch heute noch nicht kann … keiner sprach mich darauf an, bzw. sie hatten nicht den „Mumm“ dazu … erst als ich damit begann … dann fiel ihnen ein Stein von Herzen und sie konnten endlich Fragen stellen … ich verstand die Welt nicht mehr … wieso gibt es da so eine Hemmschwelle …

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selber war ich damals beim Roten Kreuz beschäftigt und nahm mir dort auch eine kleine Auszeit … also Krankenstand … doch meine Mutter machte mir Sorgen … sie rief sehr viele Schulmediziner an und wollte, dass ich mich diesen sozusagen hingebe … und einer nahm sich meiner an … ich wollte aber nicht … er kontaktierte mich auch lfd. … doch irgendwann meinte ich – es sei genug … ich gehe meinen Weg … aber! er empfahl mir eine ganzheitliche Krebsärztin … sie lernte in der Schweiz in einer homöopathischen Krebsklinik … und auch in Indien … Frau Dr. T … diese suchte ich auf … sie meinte, „ Gott sei Dank haben sie noch nichts machen lassen“ … wir machten eine Anamnese und sie erklärte mir alles … mit dieser Art konnte ich sehr gut umgehen … sie lies mir in einer Apotheke Schlangengift mischen … ein kleines Fläschchen … dies nahm ich 1 Monat, täglich ein paar Tropfen … es half sehr gut … denn die Wunde konnte sich endlich schließen … nebenbei arbeitete ich selber an dem Thema …

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dann kamen meine größeren Sanktionen: ich beschloss!, … Kündigung beim RK … Beziehung passt schon länger nicht mehr … Trennung … und ich musste weg von Maria Enzersdorf … also Umzug … und!!!! … die Ernährung war der größte Faktor – also umstellen … dies hat mir Dr. T sowieso dringend geraten … denn bei Krebs sollte man kein rotes Fleisch mehr essen, keinen raffinierten Zucker, kein raffiniertes Mehl, keine Milch etc . und keine chemischen Stoffe zu sich nehmen …

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pfff … eine Herausforderung brach an … ich der Wursttiger … aus heutiger Sicht nicht mehr vorstellbar … doch damals wusste ich überhaupt nicht, wie ich das Fleisch loswerde … also beschloss ich einen Aufenthalt in Indien … genauer gesagt in Südindien – Kerala … Somatheeram … ein ayurvedisches Spital … ganz frech machte ich eine Anfrage bei der WGKK … wusste natürlich den Ausgang … doch sie sind ja für Kuren zuständig … aber nur leider bei solchen … die nicht diese Effektivität mit sich bringen  …

Dr. T wusste von meinem bevorstehenden Aufenthalt in Indien … sie setzte nach 1 Monat die Therapie ab … denn in Indien bin ich lt. ihr in sehr guten Händen …

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Fortsetzung folgt

erschienen in meiner Kolumne der NÖN Baden

Krebs – Freund oder Feind … Teil 1

wir schreiben das Jahr 2010 …  genauer gesagt Dezember 2010 … der TV lief … ein Bericht in einem Promimagazin … „heute starb die Gräfin von Bismarck 39jährig an schwarzem Hautkrebs“ … pfff … auf einmal fuhr eine riesen Angst durch meinen Körper … es äußerte sich in zittern … hatte nämlich seit geraumer Zeit auf meinem rechten Bein ganz unten ein Muttermal … es wurde immer größer … in letzter Zeit blutete es auch immer wieder … nicht so toll … na ja …

so … auf zum PC … befragen wir Dr. Google … was soll ich sagen … es sah genauso aus … leider … also musste ich handeln … machte mir bei Dr. W einen Termin aus … wieso W … er ist ein plastischer Chirurg … wollte natürlich eine schöne Narbe … dass es keine wurde, war eine andere Geschichte …

Termin 13.2.2011 … eine relativ lange Zeitspanne danach…

auf in den 19. Bezirk … in der Ordi angekommen fragte mich Dr. W ob ich schon beim Hautarzt gewesen sei … ich „natürlich nicht“ … also auf zum Hautarzt … nur die Stiegen hinauf im gleichen Haus … Hautarzt Diagnose „traumatisiert“ – gehört sofort weg … so … Anruf bei Dr. W … Termin für OP … 2.4.2011 …

war sehr aufgeregt an diesem Tag … vor lauter Aufregung stieg mein Blutdruck natürlich enorm … die OP Schwester wollte mir gut zureden … doch es funktionierte nicht so ganz … Dr. W operierte …

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durfte gleich danach wieder heim … Schmerzen gabs Gott sei Dank keine … jetzt begann die Zeit des Wartens … Thema Diagnose … 14 Tage … lange Tage … pffff … noch dazu – die Wunde heilte nicht … für mich das nächste Anzeichen …

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2 Wochen später … kein Arzt in der Ordi zugegen … Nähte wurden entfernt … Wunde noch nicht verheilt … ging ohne Diagnose wieder heim … Anruf kurz vor Ostern … die Schwester wusste natürlich schon den Ausgang – doch nur ein Arzt durfte mir diese mitteilen … sie redete mir am Telefon immer gut zu … nächster Termin 19.4.2011 … meine Mutter kam mit … bzw. konnte noch nicht Auto fahren … zwecks der Bewegung am Bein …

In der Ordi angekommen … 3 Ärzte kamen auf mich zu … Dr. W nicht dabei … wie die 3 vor mir standen … wusste ich schon Bescheid … Tränen schossen mir schon aus den Augen … Dr. B war derjenige der das Wort übernahm und mir die Diagnose mitteilte … er machte dies genial … dafür danke ich ihm heute noch … denn man kann mit schlecht gewählten Worten sehr viel anstellen … 5 Mal erzählte er mir das gleiche … doch ich war komplett woanders … die Schwester sagte immer nur „sie wusste es!“ … dann kam Dr. W … er verstand es gar nicht, dass ich weinte … und sagte „wieso heult ma do jetzt“ … ich „ähm sorry, doch mir sind die Nerven durchgegangen“ … die Schwester wieder „sie wusste es!“ … Dr. B überwies mich an seine Frau in der Dermatologie/Rudolfsstiftung … ich: „halte nichts von Chemo“ – er: „muss ja nicht sein“ … reden sie mit meiner Frau … ok …

Jetzt noch meine Mutter … sie wartete draußen … pfff … Brief mit Diagnose in der Hand … weinend … hielt ich ihr den Brief entgegen … sie „was ist los?“ … ich „lies“ … dann wechselten die Fronten … ich wieder stabil … meine Mutter außer sich … Dr. W zwickte mich nun in die Wange „jetzt lacht sie wieder – schön“ … meine Mutter befragte ganz aufgeregt Dr. B … doch dieser merkte Patientin stabil … Angehörige instabil … erklärte ihr kurz die Sachlage und zog sich dann zurück …

so … jetzt standen wir beide da … eigentlich keiner von uns fähig Auto zu fahren … meine Mutter lenkte uns in Richtung eines Cafes … doch wir kamen nirgends an … irgendwann waren wir in Klosterneuburg … dort wo ich auch als Kind aufwuchs … mit meinen Großeltern … direkt an der Donau … wir stiegen aus dem Auto … gingen zu dem Haus, was meine Großeltern damals ihr Eigen nannten … dann Richtung See (Ausläufer der Donau) und auf einmal sah ich meine Zille … sie musste ungefähr 40 Jahre alt gewesen sein … mich durchfuhr ein Schauer … da ich wie ihr schon wisst, nicht an Zufälle glaube … sondern es fiel mir zu … nur wusste ich noch nicht was … einfach eine Begebenheit …

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Fortsetzung folgt

erschienen in meiner Kolumne der NÖN Baden